Aus der Käserei
Pro Ernteanteil gibt es Milchprodukte aus 8 l Kuhmilch:
2 l Milch
2 Becher Joghurt (je 500 g)
1 Becher Quark (250 g)
1 Camenbert
190 g Gouda

 

Aus der Bäckerei
Diese Woche gibt es pro vollen Anteil ein Leinsaatbrot oder ein halbes Leinsaatbrot und ein
Dinkelkrusti.

Unser Leinsaatbrot besteht aus 50% Roggenschrot, 50% Weizenschrot, Backferment, Leinsaat, Salz.
Das Ciabattabrot setzt sich zusammen aus Weizenmehl Typ 1050, Hefe, Salz, Butter und Olivenöl und
ist unser „Mehlbrot“, das durch das Olivenöl einen leichten mediterranen Charakter bekommt.

 

Aus Fleischverarbeitung
Diese Woche gibt es pro Anteil eine Salami vom Schwein.

 

Eier
4 Eier vom Johannshof

 

Aus der Gärtnerei
Pro Ernteanteil gibt es ca. 2,0 kg Gemüse, sehr viel Rauke und 2 kg Kartoffeln. Die folgende Tabelle ist eine Schätzung der Erntemengen: besonders im Sommer bei der Ernte des frischen Gemüses kann es zu Schwankungen kommen. Bitte beachtet den aktuellen Erntezettel bzw. die Tafel im Depot.

0,7 kg Möhren„Solvita“
1 Stück schwarzer Rettich
250 g Rauke
2 Köpfe Salat
1 Stück Pak Choi
0,25 kg Zwiebeln Sorte „Prometa“
1 kg Drillinge (nur gesiebt; kleine grüne Kartoffeln bitte aussortieren)
1 kg Kartoffeln Sorte „Regina“

 

Der Ernährungsrat Oldenburg lädt ein
Wir möchten wissen, wie und wo unsere Lebensmittel hergestellt werden. Und wie kann
eine nachhaltige Produktion aussehen? Dafür lernen wir unterschiedliche Höfe in Oldenburg
und umzu kennen. Am 28.04. von 14-16 Uhr geht es los mit der ersten Hofführung zum
Kennenlernen der Hofgemeinschaft Grummersort. Wer möchte, kann schon um 13 Uhr an
einer kleinen Radtour zum Hof teilnehmen.
weitere Infos unter: www.ernaehrungsrat-oldenburg.de

 

Neues vom Hof

Mitmachen:
Am Donnerstag ab 10:00 Uhr wollen wir die Präparate ausgraben.
Wir werden:

  • die Kompostpräparate ausgraben
  • die Hörner ausgraben, leeren und schon für nächstes Jahr waschen
  • evtl. Löwenzahn sammeln
  • das Hornmistpräparat vom letzten Jahr mit den Kompostpräparaten präparieren.

Es sind alle Solawi-Mitglieder herzlich eingeladen uns bei diesen spannenden arbeiten zu unterstützen und die Besonderheiten der Demeter-Landwirtschaft kennen zu lernen.

Erntereife Batavia- und Eichblattsalate im
Glashaus

 

Unsere Erdbeeren sind leider immer noch im Gras versunken, machen aber einen gesunden und vitalen Eindruck. Eine kleine Fläche konnten wir bisher freilegen, mehr schaffen wir vom Hof nicht, da wir sonst andere wichtige Arbeiten vernachlässigen. Daher bieten wir euch die Möglichkeit in dieser Woche so viele Erdbeeren zu freizulegen wie ihr schafft. Die Erntemenge dieser Fläche wird an die Solawi-Mitglieder aufgeteilt. Am kommenden Freitag den 27.04. um 15 Uhr treffen wir uns am Spielplatz auf dem Hof in Grummersort. Damit die Arbeit leichter von der Hand geht werden wir ein gemeinsames Kaffee- und Kuchenpicknick auf dem Erdbeerfeld machen. Auch die Kinder sind herzlich willkommen und können bei der Aktion mitmachen. Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag, auf reges Schaffen und einen lebendigen Austausch mit euch!

 

Am Mittwoch den 16.05. um 20 Uhr laden wir alle Mitglieder herzlich zu einem Austausch über unsere Solawi nach Grummersort ein. Wir wollen zusammen mit euch auf den Start des neuen Solawi-Jahres zurückblicken und schauen, was in den Depots und auf dem Hof gut läuft und wo wir Verbesserungsbedarf sehen. Dieser Austausch zwischen dem Hof und den Solawi-Mitgliedern soll zukünftig vierteljährlich stattfinden, um die Verbindung zwischen Stadt und Land zu stärken und die Kommunikationswege möglichst kurz zu gestalten. Damit wir ein breites Meinungsbild aus den Depots bekommen, sollten drei bis vier Mitglieder pro Depot an dem Treffen teilnehmen.

Bei der trockenen Witterung und den warmen Temperaturen gibt es in der Gärtnerei viel zu tun. Es wurden Kohlrabi, Sellerie, Salat und Schnittlauch gepflanzt. Das  Unkraut zwischen den Reihen gehackt und eine große Fläche mit vorgekeimten Kartoffeln der Sorten „Goldmarie“ und „Regina“ bepflanzt. Nun durften endlich auch unsere Rinder wieder auf die Weide. Unser Stallteam ist derzeit intensiv, damit beschäftig die Zäune wieder in Stand zu setzen, damit die Kühe in den nächsten Wochen weiter von Fläche zu Fläche ziehen können.

Naomie mit dem Solawi-Infostand beim
Casablanca-Kino

 

Was sind eigentlich Sorten?

Um die Pflanzenwelt besser beschreiben zu können, haben frühere Generationen von Biologen beschlossen, sie in Unterkategorien einzuteilen: die Arten. Die Buche ist zum Beispiel eine Art, Gänseblümchen eine andere und bei Gemüse sind Kürbis, Kohlrabi, Kartoffeln, alles verschiedene Arten. Im Anbau von Gemüse reicht es aber nicht, nur zu überlegen welche Art man anbauen möchte. Der Landwirt muss sich für eine bestimmte Sorte von Kartoffeln entscheiden, z. B. Linda.

Die Sorte legt vieles schon fest, bevor der Samen überhaupt in der Erde keimt: Wie die Pflanzen und ihre Früchte aussehen und schmecken können, wie viele Nährstoffe die Pflanzen brauchen, wie viel Ertrag sie ungefähr bringen und wie widerstandsfähig sie gegenüber Wetter und Schädlingen sind. Nur wenn der Landwirt viele Eigenschaften der Sorte kennt, kann er feststellen, wann ein guter Pflanzzeitpunkt ist, ob die Sorte auf seinen Böden gut wachsen wird, ob er mit einem auskömmlichen Ertrag rechnen kann und so weiter.

Im Alltag kennen wir eigentlich nur von wenigen Arten verschiedene Sorten: von Kartoffeln (Linda, Sieglinde, Adretta, ...), Äpfeln (Boskop, Elstar, ...) und hier im hohen Norden von Grünkohl. Genauso gibt es aber verschiedene Sorten Kohlrabi, Tomaten und Möhren (die süße Solawi-Sommermöhre heißt z. B. Dolciva, die dicken Lagermöhren Solvita).

 

Viele Grüße aus Grummersort,
Eike

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